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Trend: Wedding Websites

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Trend: Wedding Websites

Also ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber bei mir im Freundeskreis ist gerade ein eindeutiger Trend zu verzeichnen: Die eigene Wedding Website. Kaum eine Einladung ohne den Hinweis auf die eigene Homepage mit allen möglichen Infos zur Hochzeit. Die Online-Inspirationssuche (bspw. via Pinterest) ist ja mittlerweile schon fast ein alter Hut, aber jetzt wird auch die konkrete Zuhilfenahme des World Wide Web immer beliebter. Dies zeigt sich dann in den unterschiedlichsten Formen: Online „Save the Date“-Karten, E-Mail-Einladungen oder eben die eigene Wedding Website.
Wedding Websites bieten – sofern man mit den unterschiedlichen Erstellungstools zurechtkommt – zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Was aber gehört eigentlich auf so eine Hochzeitswebsite? Zuallererst verkündet ihr natürlich das ihr heiratet- logisch. Aber auch Eure Liebes- bzw. Kennenlerngeschichte sowie die der Verlobung dürfen gerne Einzug auf Eurer Website finden. In der Regel gilt, es gibt kein“Over-Sharing“, die Leute die diese Seite besuchen wollen schließlich etwas über Euch und Eure gemeinsame Geschichte erfahren, also keine Panik vor negativen Kommentaren. Dennoch sollte Eure Hochzeitswebsite natürlich auch einige praktische Informationen enthalten. Es bietet sich schließlich an, all die Informationen bereitzustellen, mit denen Ihr Eure Einladungskarten nicht überfrachten wolltet, die Euch aber dennoch wichtig sind. So könnt Ihr beispielsweise ausführliche Auskunft über die Location geben und Vorschläge und Infos über zur Verfügung stehenden Unterkünfte zusammenfassen. Wem ein Hochzeits-ABC auf der Einladung zu viel war könnte dieses doch zum Beispiel problemlos online einstellen. Der Kreativität sind nur wenig Grenzen gesetzt- Daher bietet es sich an, die unterschiedlichen Themen schwerpunktartig in eigene Reitern zusammenzufassen, sodass Eure Website übersichtlich bleibt. Für alle passionierten Planer, die gerne ihre Fortschritte teilen bietet sich zudem eine „News“-Sektion an. Hier kann man posten was schon alles auf der To Do Liste abgehakt ist, wo vielleicht noch Hilfe benötigt wird und welche Meilensteine bereits erzielt wurden. Wer offen für Ideen und Kritik ist, kann sogar eine Kommentarfunktion einrichten, sodass Eure Gäste die Möglichkeit bekommen sich individuell einzubringen.
Für die ganz Versierten unter Euch: einen QR-Code kann man auch prima auf eine Einladungskarte drucken-und wenn es „nur“ die Rückseite der Karte ist, um bspw. Oma und Opa nicht mit diesen kryptischen Kästchen zu verwirren. Aber aufgepasst: nicht jeder ist schon in der Welt des World Wide Webs angekommen – es gibt zwar auch jede Menge Großeltern die auf Zack sind, aber in der Regel sind unter den geladenen Gästen sicher auch ein oder zwei ältere Semester, die noch nie in Ihrem Leben etwas von einem QR-Code gehört haben, geschweige denn ein Smartphone besitzen. Daher sollten alle wirklich wichtigen Informationen auf der eigentlichen Einladung Platz finden. Natürlich kann man sich auch einfach einen Plan B für die „Ausnahmen“ überlegen und diese Einladungen um eine ausgedruckte Form eurer Online-Zusatzinformationen ergänzen. Es gilt wie immer: Traut Euch – erlaubt ist was Euch gefällt und zu Euch passt.

Heiratet doch einfach entspannt