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Julia

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Keep Calm and say i do

Also ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber bei mir im Freundeskreis ist gerade ein eindeutiger Trend zu verzeichnen: Die eigene Wedding Website. Kaum eine Einladung ohne den Hinweis auf die eigene Homepage mit allen möglichen Infos zur Hochzeit. Die Online-Inspirationssuche (bspw. via Pinterest) ist ja mittlerweile schon fast ein alter Hut, aber jetzt wird auch die konkrete Zuhilfenahme des World Wide Web immer beliebter. Dies zeigt sich dann in den unterschiedlichsten Formen: Online „Save the Date“-Karten, E-Mail-Einladungen oder eben die eigene Wedding Website.

Gerade bin ich über den neusten Trend aus Amerika gestolpert: die sogenannte Speech Booth. Praktischerweise wird diese – anders als so manche Photo Booth - im Paket-Kit angeboten. Der Aufbau und die Handhabung sind laut Anbieter selbst erklärend, es wird kein Experte benötigt, der alles aufbaut und überwacht. Das Beste an der Speech Booth: Wirklich jeder Gast kann eine Rede halten – so lang er will und ohne das die anderen Gäste mit knurrendem Magen auf erkaltendes Essen starren oder vor Langeweile angesichts der 20-minütigen Rede von Großonkel Herbert einschlafen. Auch zahlreiche Freunde, die vielleicht die große Bühne scheuen kommen so zu Wort. Eine ziemlich coole Idee finde ich, und Inspiration für einen neuen Eintrag über (wer hätte es gedacht) Hochzeitsreden.

John Michael Cooper war’s. Der hat den „Trash the Dress“ Trend erst so richtig ins Rollen gebracht. Sein Ziel war eigentlich nur die etwas andere Art der (Hochzeits-) Fotografie.
Also schickte er eine Dame samt Brautkleid à la Ophelia ins Wasser, das Kleid der nächsten zündete er einfach an. Ja, ihr habt richtig gelesen. Er hat es in Brand gesetzt.
Ganz schön mutig so was (aber dazu später mehr). Solch spektakuläre Bilder haben natürlich enorme Aufmerksamkeit erregt und der „Trash the Dress“ Trend war geboren.
Cooper aber findet’s mittlerweile langweilig und schickt die beiden Damen auf seiner Website offiziell in „Rente“. Die Bilder gibt es nur noch auf Anfrage und in begrenzter Auflage.

Nachhaltigkeit wird für viele immer wichtiger. Daher findet auch der Green Wedding Trend auf vielen Blogs Anklang. Erfreulicherweise kommt der Trend sogar aus den USA.

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich versinke gerade mal wieder in tollen Heiratsantragsvideos im Internet (berufsbedingt natürlich). Wenn man bspw. „best proposal“ bei Google eintippt, kommen innerhalb von 22 Sekunden 252 Mio(!!!) Ergebnisse. Unter anderem natürlich auch diese Best-of –Youtube-Zusammenschnitte in denen man sich schnell mal verlieren kann. Generell scheint aber das Motto „schneller, höher, weiter“ zu lauten. Heiratsanträge müssen immer kreativer und ausgefallener sein, scheint es. Da ist auch jedes Mittel recht und schnell werden Freunde, Nachbarn oder gleich ganz Disneyland für einen Proposal-Flashmob eingespannt.

„Ja“ sagen. Ein so kurzes Wort mit so viel Bedeutung.
Und dann ist da natürlich noch die Frage nach dem Eheversprechen. Klar, das „Ja“ macht die ganze Sache rechtsgültig, aber gerne möchte der Ein oder Andere dem Partner auch ein individuelles Versprechen mit auf den Weg geben. Dieses Versprechen ist aber unter Umständen nicht ganz so einfach zu formulieren.

Absolut im Trend und einfach zauberhaft sind derzeit Wedding Wands. Diese kleinen Stäbchen werden mit Bändern und Glöckchen versehen und kommen aus den USA. Sie ersetzen Reis und Konfetti und bieten sich natürlich dann an, wenn eben solches verboten ist. Im Prinzip sind es bloß kleine Holzstäbchen mit Bändern dran – aber soooo schön, da sie einfach unzählige Möglichkeiten bieten. Und das nicht nur bezüglich ihrer farblichen Gestaltung. Ob Satin- oder Spitzenbänder, Glöckchen, Blümchen oder Glitzer - sie sind super individuell und eigentlich auf jedes Motto bzw. Konzept übertragbar. Man kann sie außerdem nutzen, um sie mit individuellen Sprüchen und Wünschen für das Brautpaar zu versehen.

Heiratet doch einfach entspannt